Am 23. August 1926 meldete Richard Ruoff beim Oberamt Waiblingen einen Ford-Lastkraftwagen zur Zulassung an. Der Laster wurde mit Sitzbänken versehen und der öffentliche Linienverkehr zwischen Korb und Bahnhof Waiblingen aufgenommen.
Dies war die Geburtsstunde der Omnibus-Verkehr Ruoff GmbH (OVR).
Bereits kurze Zeit später wurde der Laster durch einen kleinen Omnibus ersetzt, der wegen seiner grünen Farbe und seiner Form von den Fahrgästen schnell als "Laubfrosch" betitelt wurde. 1932 waren es schon 12 Busse. Die OVR war damals eines der ersten Unternehmen, das in großem Umfang Reisebustouristik betrieb. Ziele wie Paris oder Venedig standen auf dem Programm und ließen den Namen Ruoff in der ganzen Fachbranche bekannt werden. Ende der 80er Jahre war die OVR finanziell angeschlagen. Der harte Wettbewerb im Bereich der Bustouristik hatte wesentlich dazu beigetragen. Deshalb übernahm 1990 die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) die Federführung bei der OVR, um ihr wieder "auf die Beine zu helfen". Die OVR erholte sich und konzentriert sich zunehmend auf den Linienverkehr. Im Jahr 2008 übernahm sie ihre Schwestergesellschaft die WEG-Kraftverkehrs-GmbH (WEG-KVG). Somit wuchs die OVR um vier weitere Standorte (Albstadt, Hemmingen, Neuenstadt und Neuffen). Hier tritt man noch unter dem Logo der WEG als WEG Busbetrieb (www.weg-bus.de) auf.
Heute betreibt die OVR hauptsächlich Linienverkehre im Alb-Donau-Kreis, im Landkreis Heilbronn und Ludwigsburg, im Rems-Murr-Kreis und im Zollernalbkreis. Dazu gesellen sich die Stadtverkehre in Waiblingen und Backnang sowie in Albstadt, Leonberg und Vaihingen/Enz.